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Yoko Tawada

Posted by: | April 10, 2009 | 3 Comments |

Yoko Tawada hat uns am 30. März in unserem Seminar besucht. Von dem Besuch, hat sie eine dreisprachige Lesung gehalten. Ich habe die Lesung besucht, obwohl ich keine Vorstellung von sowas hatte. Die Lesung war ein eindeutiges und fremdes Erlebnis für mich, weil Yoko Tawada kein englisch gesprochen hat. Japanisch ist ihre Muttersprache, aber sie kann auch deutsch und englisch. Soviel ich wusste, hat Yoko Tawada beide japanisch und deutsch fließend an die Lesung gesprochen. Aber ich habe mich gefragt: ob sie sich fühle, dass sie weiß deutsch fließend zu sprechen.

In unserem Seminar, wollte ich keine solche dumme Frage stellen. Ich habe sie gefragt, „Wenn Sie schreiben, denken Sie eher in einer Sprache als eine andere?“ Sie hat geantwortet, dass sie auf japanisch denkt, wenn sie japanisch schreibt und das Gleiche gilt für deutsch. Ich habe das so interpretiert, dass sie sicherlich beide Sprache fließend kann. Ich denke, dass wenn man in eine Sprache denken kann, weiß man diese Sprache fließend.

Ich habe sie auch gefragt: „Meinen Sie, dass wir etwas zwischen den beiden Sprachen verlieren?“ Sie hat meine Frage nicht so sicher geantwortet. Ich dachte an den Rat Yoko Tawadas, den sie in Von der Muttersprache zur Sprachmutter geschrieben hat. Sie hat geschrieben: „In einer Fremdsprache hat man aber so etwas wie einen Heftklammerentferner: er entfernt alles, was sich aneinanderheftet und sich festklammert.“ Ich glaube, dass dieser Rat leichter gesagt als getan ist. Zum Beispiel denke ich jetzt auf englisch, und ich muss viele Zeit mit dem Übersetzen verbringen. Höchstens kann ich nicht alles was ich auf englisch denke in deutsch umsetzen. Ich habe das Gefühl, dass ich viel von dem Gehalt meines Gedanken verliere.

Das Bild: http://www.kubiss.de/kultur/projekte/moving-cultures/seiten03/presse/Bilder_CD_ganz/Tawada.jpg

Reflection:

Yoko Tawada’s visit was the first time I’ve been able to interact with an author whose work I’ve previously read. It was a great opportunity to ask questions about aspects of her work that stimulated my thoughts both about the acquisition of language and about the German language specifically. The underlying theme of this piece is inquiry into the total acquisition of any language and synthesis between one’s mother tongue and a foreign language. I personally believe that one truly masters a language when thought flows freely, in said language, without interpretation. Writing about studying German, in German, was quite ironic! As always, my original text was marked with mistakes, both simple and not so simple. I hope that Yoko Tawada agrees with my interpretation of the discussion and enjoys my input!

under: Third Semester German Work
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3 Comments

  1. By: Donte on July 16, 2011 at 6:08 am      

    Information is power and now I?m a !@#$ing dictaotr.

  2. By: Dillanger on July 17, 2011 at 10:19 am      

    You got to push it?this essnteail info that is!

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